Gründungsmitglieder Footgolfclub Erzgebirge

Am Samstag, den 09.11.19 wurde im Clubhaus der Golfanlage Gahlenz der 1. Footgolfclub ERZGEBIRGE gegründet. Zu den Gründern gehören (auf dem Foto von links nach rechts): Frank Bauer; Rico Schmitt; Martina Schmitt; Roy Furchner; Anja Schmitt; Sebastian Weiß; Lilly Schmitt; Denny Freund; Zizou Schmitt; Mirko Freund; Jesko Präckert; Rene Schmitt und Ricardo Weiß; Foto: Marcel Schlenkrich

Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus insgesamt vier Personen:

Rene Schmitt, Präsident

Denny Freund: Sportvorstand

Frank Bauer; Finanzvorstand

Jesko Präckert; Marketingvorstand

Die Ziele

Der Verein will die Ballsportarten insbesondere die Sportarten Footgolf und Fußballgolf fördern. Dazu soll im Jahr 2020 ein regelmäßiger Trainings- und Spielbetrieb aufgebaut werden. Unsere Mitglieder wollen an internationalen Turnieren teilnehmen und sich für den Footgolf World Cup in Japan qualifizieren.


Die Satzung des Footgolfclub Erzgebirge vom 09.11.2019

 

Satzung

 

 

 

§ 1 Name, Sitz, Rechtsform, Geschäftsjahr

 

 

 

(1) Der Verein führt den Namen „ Footgolfclub Erzgebirge“. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Chemnitz eingetragen werden und dann den Zusatz „e.V.“ (eingetragener Verein) tragen.

 

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Oederan Ortsteil Gahlenz.

 

(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Vorstand ist ermächtigt eine Änderung des Geschäftsjahres zu beschließen.

 

 

 

 

 

§2 Zweck und Aufgaben des Vereins

 

 

 

1) Aufgabe und Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere der Förderung und Verbreitung der Sportart Footgolf bzw. Fußballgolf. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sowie die Förderung von Kindern, Jugendlichen, Senioren und Behinderten (Inklusion) verwirklicht.

 

(2) Damit seine Mitglieder den jeweiligen Sport ausüben können, organisiert der Verein Möglichkeiten zur Nutzung von Sportanlagen (per Nutzungsrecht). Der Verein kann hierzu Sportanlagen unterhalten, selbst erstellen, kaufen, pachten, das Nutzungsrecht an ihnen für sich und seine Mitglieder sichern oder sich an Betreiber- oder Besitzgesellschaften von Sportanlagen beteiligen, um so Nutzungsrechte zu sichern. 

 

(3) Der Verein ist selbstlos tätig, verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". 

 

(4) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

 

(5) Der Verein ist in jeder Hinsicht unabhängig und parteipolitisch, weltanschaulich  und rassig neutral.

 

(6) Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder in Zusammenhang mit der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Veranstaltungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch Versicherungen gedeckt sind. Für Schäden, die ein Mitglied während der Ausübung des Sports verursacht, haftet das Mitglied selbst (Haftpflichtschaden). 

 

 

 

 

 

§ 3 Vereins- und Verbandsmitgliedschaften

 

 

 

(1) Der Verein strebt die Mitgliedschaft bei den Sportfreunden Gahlenz e.V. als außerordentliches Mitglied an. Darüber hinaus kann der Verein, soweit erforderlich Mitglied im Kreissportbund Mittelsachsen e.V. und im Landessport Sachsen e.V. (LSB) sowie in diversen Fachverbänden werden.

 

(2) Der Verein erkennt die Satzungen und Ordnungen der Vereine und Verbände gemäß § 3 Ziffer (1) als verbindlich an. 

 

(3) Die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein den Satzungen und Ordnungen der Vereine und Verbände gemäß Absatz (1). Soweit danach Verbandsrecht zwingend ist, überträgt der Verein seine Ordnungsgewalt auf diese Vereine und Verbände gemäß Absatz (1).

 

 

 

 

 

§ 4 Erwerb und Formen der Mitgliedschaft

 

 

 

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. 

 

(2) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu stellen. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Aufnahmeantrag vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben, der sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen verpflichtet. 

 

(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine eventuelle Ablehnung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen, sie bedarf keiner Begründung. 

 

(4) Die Mitgliedschaft im Verein kann als aktives Mitglied, als neues Mitglied, als förderndes Mitglied oder als Ehrenmitglied und darüber hinaus noch als außerordentliches Mitglied bestehen.

 

(5) Aktive Mitglieder sind natürliche Personen, die im Verein aktiv Sport treiben, sich an der Gestaltung des Vereinslebens und an der Vereinsarbeit aktiv beiliegen und vor dem 31.12.2019 Vereinsmitglied waren. 

 

(6) Neue Mitglieder sind natürliche Personen, die ihre Mitgliedschaft im Verein nach dem 31.12.19 erworben haben und auf Sportanlagen des Vereins aktiv Sport treiben. Wenn die neue Mitgliedschaft durchgehend zehn Jahre bestand, können neue Mitglieder auf Antrag aktive Mitglieder werden. Der Vorstand kann durch einstimmigen Beschluss bei besonderen Verdiensten eines neuen Mitglieds entscheiden, dass dieses Mitglied schneller ein aktives Mitglied wird.

 

(7) Fördernde Mitglieder sind solche, die dem Verein angehören, ohne aktiv Sport zu treiben.

 

(8) Mitglieder, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können auf Antrag des Vorstandes mit Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern  ernannt werden und sind von diesem Moment an von der Beitragszahlung befreit.

 

(9) Außerordentliche Mitglieder sind juristische Personen, die  mit ihren Mitgliedern, Mitarbeitern oder Kunden einen eigenen Übungs- und/oder Wettkampfbetrieb im Sinne des § 2 Ziffer (2) der Vereinssatzung durchführen. Sie haben dem Verein jede Person zu melden, die ihren Wohnsitz in Sachsen hat und/oder regelmäßig die vom Verein organisierte Sportanlage nutzt. Die Meldung hat zu Beginn eines Kalenderjahres oder bei Neueintritt zu erfolgen. Näheres dazu regelt die Beitragsordnung.

 

 

 

 

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 

 

 

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein, Streichen von der Mitgliederliste oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person. 

 

(2) Der Austritt kann unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum Ende des Kalenderjahres schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Bei beschränkt Geschäftsfähigen,  insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben.

 

(3) Der Vereinsausschluss kann erfolgen bei Verstoß gegen die Vereinssatzung, bei Pflichtverletzungen gegenüber dem Verein. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das Mitglied kann gegen die Entscheidung des Vorstandes schriftlich innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt Einspruch einlegen. Die nächstfolgende Mitgliederversammlung entscheidet dann über diesen Einspruch. Bis zu dieser Mitgliederversammlung ruhen alle Rechte und Pflichten des Mitglieds. Das betroffene Mitglied kann an dieser Mitgliederversammlung ohne Stimmrecht teilnehmen. 

 

(4) Mitglieder, die mit mehr als einem Monatsbeitrag in Zahlungsrückstand sind und die ihrer Beitragspflicht trotz Mahnung nicht nachkommen, werden vom Präsidium zum Ende des laufenden Geschäftsjahres von der Mitgliederliste gestrichen. Die Beitragspflicht besteht in dem Fall bis zum Streichen von der Mitgliederliste.

 

 

 

 

 

§ 6 Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeitrag

 

 

 

(1) Von den Mitgliedern werden Aufnahmegebühren und Beiträge erhoben. Darüber hinaus hat  jedes Mitglied pro Jahr eine vom Vorstand zu bestimmende Anzahl von unentgeltlichen Arbeitsstunden zu erbringen oder aber ein dementsprechendes Geldäquivalent für jede nicht geleistete Arbeitsstunde an den Verein zu zahlen. Bei einem dementsprechenden Investitionsbedarf kann der Verein von seinen Mitgliedern auch Investitionsumlagen erheben. 

 

(2) Die Höhe der Aufnahmegebühr und des Monatsbeitrages und deren Fälligkeit sowie die Anzahl der zu erbringenden unentgeltlichen  Stunden bzw. die Höhe des entsprechenden Geldäquivalents werden in einer Beitragsordnung geregelt, welche vom Vorstand beschlossen wird. Die Beitragsordnung ist kein Bestandteil der Vereinssatzung. Bei anstehendem Investitionsbedarf beschließt die Mitgliederversammlung die Höhe der von jedem  Mitglied zu erbringenden Investitionsumlage. 

 

 

 

§ 7 Organe des Vereins

 

 

 

(1) Organe des Vereins sind

 

a) die Mitgliederversammlung

 

b) der Vorstand.

 

 

 

 

 

§ 8   Mitgliederversammlung

 

 

 

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet aller zwei Jahre in den Jahren mit gerader Endziffer statt. Sie ist schriftlich mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand unter Angabe des Termins, des Ortes und der Tagesordnung an den Vereinsaushangtafeln bekannt zu machen, wobei der Vorstand dafür Sorge zu tragen hat, dass in jedem Sportobjekt, welches der Verein regelmäßig und länger als vier Monate im Jahr zu Trainingszwecken nutzt, eine solche Vereinsaushangtafel angebracht wird.

 

(2) Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Auf schriftlichen Antrag von mindestens 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder muss der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung binnen einer Frist von acht Wochen einberufen.

 

(3) Die Mitgliederversammlung ist zuständig

 

- für die Änderung der Satzung

 

- für die Wahl und Entlastung des Vorstandes

 

- für die Ernennung von Ehrenmitgliedern

 

- für die Wahl der Kassenprüfer

 

- für Angelegenheiten, die ihr vom Vorstand unterbreitet werden 

 

- für die Erhebung einer Investitionsumlage und für eigene Anträge

 

- für die Auflösung des Vereins.

 

(4) Die Mitgliederversammlung kann nur über Angelegenheiten beschließen, die auf der Tagesordnung stehen. Über andere Angelegenheiten kann die Mitgliederversammlung nur beschließen, wenn dementsprechende Anträge von Mitgliedern des Vereins mindestens vierzehn Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sind und den Mitgliedern mindestens sieben Tage vor der Mitgliederversammlung zur Kenntnis gebracht werden. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer Drei-Viertel-Mehrheit beschließt, dass sie in die Tagesordnung aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf  Satzungsänderung bedarf der Einstimmigkeit der Mitgliederversammlung.

 

(5) Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen kann das Stimmrecht vom gesetzlichen Vertreter ausgeübt werden. Juristische Personen müssen ihr Stimmrecht durch eine bevollmächtigte natürliche Person ausüben lassen. Stimmrechtsübertragungen sind nur insofern zulässig, als sich auf eine natürliche Person maximal zwei Stimmen vereinigen. 

 

(6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

(7) Beschlüsse über die Änderung des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins setzen einen schriftlichen Antrag von einem Dreiviertel der zu Beginn eines Geschäftsjahres festgestellten Mitgliederzahl oder einen vom Vorstand gestellten Antrag voraus, wobei der Vorstand einstimmig und schriftlich für diesen Antrag stimmen muss. Beschlüsse über eine Änderung des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins erfordern eine Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. 

 

(8) Zu Beginn der Mitgliederversammlung wählt der Vorstand aus seinen Reihen den Versammlungsleiter und den Protokollführer. Der Vorstand kann diese Aufgaben auch anderen geeigneten Mitgliedern übertragen. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, sie hat jedoch  schriftlich zu erfolgen, wenn mehr als die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt. 

 

(9) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und vom Protokollführer sowie einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen und den Mitgliedern auf Verlangen zur Einsicht im Beisein eines Vorstandsmitgliedes vorzulegen, um das Erstellen einer persönlichen Abschrift zu ermöglichen.

 

 

 

 

 

§ 9 Vorstand

 

 

 

(1) Der Vorstand besteht aus höchstens sieben Mitgliedern, darunter dem Präsidenten, dem Sportvorstand, dem Finanzvorstand, dem Marketingvorstand, Jugendwart, dem Platzwart und  dem/der Schriftführer/in. In den Vorstand kann nur ein aktives, natürliches und volljähriges Mitglied des Vereins gewählt werden. 

 

(2) Der Vorstand kann entweder zusammen oder einzeln gewählt werden. Vor dem Wahlgang hat die Mitgliederversammlung über die Form der Wahl und die zu wählende Anzahl der Mitglieder des Vorstandes abzustimmen. Gewählt sind dann die Bewerber mit den meisten Stimmen. Jedes Vorstandsmitglied wird für die Dauer von zehn Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

 

(3) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Präsident, der Sportvorstand, der Finanzvorstand und der Marketingvorstand. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Präsident ist einzelvertretungsberechtigt. Sportvorstand, Finanzvorstand und Marketingvorstand sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Jeweils zwei von ihnen vertreten den Verein gemeinsam.

 

(4) Wenn der Vorstand aus weniger als sieben Personen besteht, ist der vorhandene Vorstand berechtigt, kommissarisch neue Mitglieder in den Vorstand bis zur nächsten Wahl zu berufen, um so die maximale Anzahl von Vorständen gemäß § 9 Abs. l der Satzung zu erreichen. 

 

(5) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB kann durch Beschluss auch andere Personen zur Vertretung des Vereins ermächtigen oder ihnen Zeichnungsbefugnis für den Verein erteilen. Eine solche Übertragung von Befugnissen bedarf der Schriftform.

 

(6) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und beschließt in Sitzungen, die vom Präsidenten oder vom Marketingvorstand gemeinsam mit dem Finanzvorstand einberufen werden können. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.

 

(7) Der Präsident kann anordnen, dass die Beschlussfassung über einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren per E-Mail erfolgt. Den anderen Vorstandsmitgliedern muss dabei eine Frist zur Stellungnahme von mindestens zwei Tagen ab Zugang der E-Mail-Vorlage eingeräumt werden. Wenn ein Vorstandsmitglied innerhalb dieser Frist keine Stimme abgibt, gilt dies als Stimmenthaltung. Bei Entscheidungen im Umlaufverfahren per email gilt die vorstehende Regelung zur Stimmenmehrheit.

 

(8) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:

 

- ordnungsgemäße Vorbereitung und Durchführung von Mitgliederversammlungen

 

- Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

 

- Aufstellung eines jährlichen Finanzplanes und des Jahresabschlusses

 

- Abschluss von allen Verträgen, die für eine Nutzung gemäß § 2 Ziffer (2) notwendig sind

 

 

 

 

 

§ 10 Vergütung für die Vereinstätigkeit

 

 

 

(1) Die Satzungsämter des Vereins werden grundsätzlich ehrenamtlich geführt. 

 

(2) Bei Bedarf kann der Vorstand beschließen, dass Satzungsämter des Vereins und Tätigkeiten für den Verein unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage entgeltlich auf  der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr26a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden.

 

(3) Die Entscheidung über eine Vergütung der Vereinstätigkeit nach § 11 Ziffer (2) trifft der Vorstand gemäß § 26 BGB. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. 

 

(4) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung (z.B. Dienst- und Werkleistungen) oder Aufwandsentschädigungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage zu vergeben. 

 

(5) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist das Präsidium ermächtigt, im Rahmen der haushaltrechtlichen Tätigkeiten, hauptamtliche Beschäftigte anzustellen. Die arbeitsrechtliche Befugnis hat der Vorstand gemäß § 26 BGB. 

 

(6) Im Übrigen haben der Vorstand, die Mitglieder und die Mitarbeiter des Vereins prinzipiell einen Aufwendungsanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon und Kopier- und Druckkosten. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Vorstand kann durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festlegen oder eine Finanzordnung erlassen.

 

 

 

 

 

§ 11 Kassenprüfer

 

 

 

(1) Die Mitgliederversammlung wählt mindestens einen höchstens zwei Kassenprüfer, die keinem anderen Vereinsorgan angehören dürfen.  Ein Kassenprüfer wird für die Dauer von zehn Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

 

 (2) Kassenprüfer haben die Aufgabe, die gesamte Kassenführung einmal im Geschäftsjahr zu überprüfen und dem Vorstand zu berichten. Sie prüfen die Jahresabschlüsse und erstatten der Mitgliederversammlung darüber Bericht. Die beantragen in der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstandes für die jeweils geprüften Geschäftsjahre.

 

 

 

§ 12 Auflösung oder Wegfall des Zwecks, Sonstiges

 

 

 

(1) Die Auflösung des Vereins kann durch die Mitgliederversammlung mit der in § 9 Ziffer (7) festgelegte  Stimmenmehrheit beschlossen werden.

 

(2) Bei Auflösung und Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das   Vermögen des Vereins an die Stadt Oederan, die es unmittelbar und ausschließlich für  gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

 

 

Die Satzung trat per Beschluss der Mitgliederversammlung vom 09.11.19 in Kraft.